# Beobachtung

Mittels Beobachtung wird der tatsächliche Nutzungskontext und die tatsächliche Nutzungsweise erfasst.

Bewertung

Kosten
Zeitaufwand
Notwendige Expertise
Zwei Personen bei einer Beobachtung

# Zusammenfassung

Im Rahmen einer Beobachtung wird ein Nutzer in seiner normalen Arbeitsumgebung bei der gewählten Tätigkeit (z.B. Interaktion mit einem System) von einem Beobachter beobachtet. Die Beobachtungen werden dokumentiert. Genau wie bei einem Kontextinterview findet die Beobachtung im tatsächlichen Nutzungskontext statt, es werden hierbei jedoch keine Fragen gestellt oder der Ablauf in irgendeiner Weise beeinflusst.

# Ergebnis

Ein Abbild des tatsächlichen Nutzungskontextes und der tatsächlichen Nutzungsweise.

# Vorgehen

Neben der Terminvereinbarung kann im Vorfeld zur Vorbereitung ein Beobachtungsbogen erstellt werden. Auch die Dokumentation muss im Vorfeld festgelegt werden.

Während der Beobachtung sollte sich der Beobachter möglichst unauffällig im Hintergrund halten und die Dokumentation sicherstellen.

Nach der Beobachtung müssen die Aufzeichnungen ausgewertet und für die Dokumentation aufbereitet werden.

# Hilfsmittel und Templates

Zur Dokumentation: Beobachtungsbogen und Foto-/Videokamera oder Tonaufnahmegerät

# Vorteile

Wie beim Kontextinterview auch, werden die tatsächlichen und nicht die „erwünschten“ Arbeitsabläufe präzise erfasst. Dabei kommen auch alltägliche Schwierigkeiten und Workarounds sowie dem Nutzer unbewusste Aspekte zum Vorschein.

# Nachteile

Die Gründe für das Handeln in einer bestimmten Weise bleiben bei der Beobachtung unberücksichtigt. Die Situation kann allein durch die Anwesenheit des Beobachters beeinflusst werden. Insgesamt besteht bei der Beobachtung ein hoher Durchführungsaufwand.

# Referenzen