# Papierprototyp

Papierprototypen sind eine schnelle und kostengünstige Methode, um das Grundgerüst und Interaktionen einer Anwendung zu visualisieren.

Bewertung

Kosten
Zeitaufwand
Notwendige Expertise
Beispiel eines Papierprototypen

# Zusammenfassung

Papierprototypen bilden das Grundgerüst der interaktiven Anwendung mittels Papiermodellen nach. Der Detaillierungsgrad ist meist ähnlich wie Wireframes, kann aber zur Steigerung der Realitätsnähe auch einen höheren Detaillierungsgrad aufweisen. Papierprototypen zählen zu den Low-Fidelity-Prototypen. Indem mehrere Abbildungen verwendet oder übereinander gelegt werden können auch Interaktionen dargestellt werden. Somit lassen sich mit Papierprototypen bereits Nutzertests durchführen.

# Ergebnis

Eine Nachbildung des Grundgerüsts der interaktiven Anwendung auf Papier.

# Vorgehen

Zunächst muss die Auswahl getroffen werden, welcher Teil der interaktiven Anwendung visualisiert werden soll. Danach sollte, basierend auf den Nutzungsanforderungen, pro Oberfläche eine Papierskizze erstellt werden. Interaktive Elemente können als kleine Ausschnitte oder auf Klebezetteln zusätzlich gezeichnet werden. Mit diesem Papierprototypen kann dann ein Benutzertest durchgeführt werden.

# Hilfsmittel und Templates

Stifte & Papier

# Vorteile

Papierprototypen sind schnell und kostengünstig erstellt. Damit ermöglichen sie Nutzertests bereits in einer frühen Projektphase. Auch verschiedene Varianten können schnell erstellt, diskutiert oder evaluiert werden. Es sind keine technischen Kenntnisse und keine zusätzliche Software nötig. Wie auch andere visuelle Methoden sind Papierprototypen zumeist verständlicher als eine textuelle Beschreibung einer Interaktion. Sie dienen damit der Generierung eines gemeinsamen Grundverständnisses innerhalb des Entwicklungs-Teams und können Verständnisprobleme vorbeugen.

# Nachteile

Die Interaktion ist nicht realitätsnah, es sind keine Systemreaktionen abbildbar. Eine Usability-Bewertung ist nur eingeschränkt möglich.

# Referenzen